
Gorden Thye begann schon im Alter von 16 Jahren mit der Porträtfotografie. In den Jahren 1989 bis 1991 war er Preisträger des Deutschen Jugendfotopreises. Es folgten zahlreiche Ausstellungen und Veröffentlichungen in Zeitschriften, Postkartenbüchern und Kalendern. Für Gorden Thye ist die Fotografie “ein Spiel mit dem Augenblick, mit dem magischen Moment, in dem Schönheit bildlich fassbar wird.” Die Schönheit des weiblichen Körpers in Licht und Schatten festgehalten – so lassen sich die Porträt- und Aktfotografien dieses Buches am besten beschreiben.
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«Das Leben eines Künstlers gleicht dem eines Schmetterlings. Wenn er Glück hat, überlebt er acht Monate. Und ich sage über das Leben eines Kriegsfotografen: Wenn er Glück hat, hält er es acht Jahre lang aus. Ich sage nicht, dass man es nicht auch länger ertragen könnte. Aber in der Zeit von acht Jahren kann man sich noch das Positive bewahren. Bleibt man länger, beginnt die Verwandlung. Aber nicht die in einen schönen Schmetterling. Man verändert sich von Grund auf. Man wird zur Motte. Und die zieht es irgendwann immer zur Flamme »

Der Fotograf Franz Troxler legt hier seinen zweiten Fotoband vor, der nun seinen farbigen Aufnahmen gewidmet ist. Auch wenn er über seine Tätigkeit sagt: «Ich nehme nur auf, was ich sehe und spüre; der Fotoapparat ist nebensächlich», ist es ihm dennoch wichtig zu betonen, dass er nur analog fotografiert und so in seinen Fotografien von Landschaften, Personen und Objekten eine grosse Authentizität und Glaubwürdigkeit erreicht.